Manchmal knirscht es.
Konfliktbegleitung
Konflikte gehören zum Leben. Sie zeigen uns, wo wir Grenzen berührt sehen und wo wir den Bereich unserer Balance verlassen. Etwas kommt in Bewegung. Wie gehen wir damit um?
Wir verstehen den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Ein ungelöster Konflikt wirkt auf allen drei Ebenen. Er raubt uns Schlaf und Energie, bindet Gedanken und belastet unser Herz. Wer Konflikte klärt, schafft Raum für Leichtigkeit, Klarheit und inneren Frieden.
Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich Unterstützung zu holen. Du übernimmst damit Verantwortung für Dich und gehst mutig einen ersten Schritt.
Unsere Konfliktbegleiter sind ausgebildete Mediatoren und begleiten Euch neutral, vertraulich und wertschätzend. Gerade aufgrund unserer umfangreichen beruflichen Erfahrungen bringen wir eine außerordentliche Expertise und größtes Verständnis für den inneren Trubel eines Konfliktes mit.
Wir treffen keine Urteile und ergreifen nicht Partei. Wir ersetzen keine Rechtsberatung oder Psychotherapie. Wir schaffen einen geschützten Raum, in dem jede Sichtweise gehört wird, und in der Ihr gemeinsam eine tragfähige und von Euch gestaltete Lösung entwickeln könnt.
Für Eure Balance und Euren inneren Frieden.
Für Mediationsanfragen
Hast Du eine konkrete Anfrage für eine Konfliktbegleitung?
Dann fülle bitte das nachfolgende Formular aus und wir melden uns bei Dir.
Wenn Du Fragen zur Mediation hast - dann schau bitte in unsere FAQ.
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Was ist Mediation?
Ein freiwilliges, strukturiertes Verfahren, in dem ein neutraler Dritter (Mediator/in) die Konfliktparteien dabei unterstützt, selbst eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.Was machen Mediatoren?
Sie leiten das Gespräch, sorgen für Fairness und helfen, Interessen und Bedürfnisse sichtbar zu machen. Sie entscheiden nicht, urteilen nicht und ergreifen keine Partei.Worin unterscheidet sich Mediation von Gericht, Schlichtung und Coaching?
Gericht: Ein Dritter entscheidet verbindlich.
Schlichtung: Der Schlichter macht in der Regel einen Lösungsvorschlag.
Mediation: Die Beteiligten entwickeln die Lösung selbst.
Coaching: Es begleitet eine Person bei ihren Zielen, ohne die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen.
Für welche Konflikte eignet sich Mediation?
Für Konflikte in Partnerschaft, Familie (z. B. Trennung, Umgang, Erbe), am Arbeitsplatz, in Teams, zwischen Geschäftspartnern, in der Nachbarschaft sowie bei Nachfolge- und Gesellschafterfragen.Wann ist Mediation sinnvoll oder notwendig?
Wenn Gespräche festgefahren sind, die Beziehung weiter bestehen soll oder muss (Kinder, Team, Geschäft), der Konflikt belastet oder wichtige Entscheidungen blockiert sind. Je früher, desto leichter.Ist Mediation immer geeignet?
Nein. Ungeeignet ist sie z. B. bei akuter Gewalt, starkem Machtgefälle ohne Ausgleichsmöglichkeit, Missbrauch oder wenn eine Seite nicht freiwillig teilnimmt. Auch wenn eine verbindliche Rechtsklärung nötig ist (Grundsatzfragen), ist das Gericht der richtige Ort.Ist die Teilnahme freiwillig?
Ja. Alle Beteiligten können jederzeit abbrechen. Das gilt auch dann, wenn ein Gericht oder Dritte die Mediation empfohlen haben.Was, wenn die andere Seite nicht mitmachen will?
Eine Einladung in einem wertschätzenden Ton hilft oft. Vorab können Einzelgespräche klären, was die andere Seite braucht, um teilzunehmen.Wie läuft eine Mediation ab?
Vorgespräch und Auftragsklärung
Themensammlung
Klärung der Interessen und Bedürfnisse
Entwicklung von Lösungsoptionen
Verhandlung und Bewertung
Abschlussvereinbarung
Wie lange dauert sie, und wie viele Sitzungen braucht man?
Das ist abhängig vonm Konfliktumfang. Einfache Konflikte brauchen weniger, komplexe mehr.Findet sie online oder vor Ort statt?
Beides ist möglich. Online-Mediation eignet sich besonders bei großer Entfernung oder engen Terminplänen.Müssen alle Beteiligten im selben Raum sein?
Nicht zwingend. In manchen Fällen sind Einzelgespräche (Shuttle-Mediation) hilfreich. Das wird vorab abgestimmt.Können Anwälte oder Vertrauenspersonen teilnehmen?
Ja, wenn alle zustimmen. Anwälte können die Vereinbarung außerdem rechtlich prüfen.Ist Mediation vertraulich?
Ja. Mediatoren sind zur Verschwiegenheit verpflichtet (Mediationsgesetz) und haben im Gerichtsverfahren in der Regel ein Zeugnisverweigerungsrecht. Die Parteien sollten die Vertraulichkeit zusätzlich schriftlich vereinbaren.Ist das Ergebnis rechtlich verbindlich?
Die Abschlussvereinbarung ist ein Vertrag, der die Beteiligten bindet. Zwangsweise durchsetzbar wird sie z. B. durch notarielle Beurkundung, einen Anwaltsvergleich oder einen gerichtlichen Vergleich. Welche Form passt, hängt vom Einzelfall ab.Ersetzt Mediation eine Rechtsberatung?
Nein. Mediatoren geben keine Rechtsberatung. Wir empfehlen, wichtige Vereinbarungen vor Unterzeichnung rechtlich prüfen zu lassen.Ersetzt Mediation eine Therapie?
Nein. Sie arbeitet lösungsorientiert am konkreten Konflikt. Bei Bedarf weisen Mediatoren auf passende therapeutische Angebote hin.Was kostet Mediation?
Die Kosten richten sich nach dem Stundensatz des jeweiligen Mediators und der Dauer. Sie werden meist zwischen den Beteiligten geteilt.Wer trägt die Kosten?
In der Regel teilen sich die Beteiligten die Kosten, sofern nichts anderes vereinbart ist. Manche Rechtsschutzversicherungen übernehmen Mediationskosten ganz oder teilweise. Eine Nachfrage vor Beginn lohnt sich.Ist Mediation günstiger als ein Gerichtsverfahren?
Meist ja, und sie ist oft schneller. Dazu kommt, dass die Beziehung häufiger erhalten bleibt.Gibt es Vorteile für Mitglieder?
Ja, Mitglieder der Berliner Rederei erhalten besondere Konditionen.Wie buche ich?
Über unser Kontaktformular kurz anfragen und das Thema schildern. Wir melden uns sodann zur Vereinbarung der weiteren Schritte.Was passiert, wenn keine Einigung gelingt?
Dann entsteht kein Nachteil. Oft sind Teillösungen möglich, und der Weg vor Gericht bleibt offen. Was in der Mediation gesagt wurde, bleibt vertraulich.die Abrechnung.