Einsamkeit
„Ich habe gelernt, mit ihr zu leben, dieser stillen Begleiterin. Sie kommt nicht nur abends, wenn die Wohnung zu leise ist und die Nachrichten auf dem Handy verstummt sind. Sie ist auch mittags da, wenn ich an einem belebten Platz bin, umgeben von Menschen, die lachen, plaudern, dazugehören. Ich spüre sie im Büro, wenn alle über das Wochenende reden und ich nickend zuhöre, ohne etwas beizutragen. Sie ist nicht das Fehlen von Menschen. Sie ist das Fehlen von Verbindung.
Früher dachte ich, Einsamkeit wäre ein Zeichen von Schwäche – ein Versagen, keine Freunde zu haben, keine Beziehung, kein Netzwerk, das trägt. Heute weiß ich: Es geht nicht um die Anzahl der Kontakte im Telefonbuch. Es geht darum, dass ich mich manchmal unsichtbar fühle, selbst wenn ich umgeben bin. Dass ich Gespräche führe, die an der Oberfläche bleiben, während ich mich nach Tiefe sehne. Dass ich mich frage: „Warum fühlt es sich so an, als würde ich durch mein eigenes Leben gehen, ohne wirklich gesehen zu werden?“
Manchmal schäme ich mich dafür. In einer Welt, die Vernetzung und Sichtbarkeit feiert, gestehe ich mir nur widerwillig ein, wie sehr ich mich nach echter Nähe sehne – nach Gesprächen, die nicht nur Smalltalk sind, nach Menschen, bei denen ich nicht ständig abwägen muss, ob ich zu viel von mir preisgebe. Ich habe gelernt, funktionieren zu können, lächeln, mitmachen. Aber das ändert nichts daran, dass ich mich manchmal wie ein Gast im eigenen Leben fühle.
Die Pandemie hat es mir gezeigt: Es ist möglich, sich einsam zu fühlen, selbst wenn alle „da“ sind. Und es ist möglich, sich einsam zu fühlen, selbst wenn ich „erfolgreich“ bin, unabhängig, selbstbestimmt. Einsamkeit kennt keine äußeren Kriterien. Sie ist ein inneres Gefühl – das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören. Nicht einmal zu mir selbst.
Ich will das nicht mehr ignorieren. Ich will verstehen, warum ich mich so oft zurückziehe, warum ich Vertrauen so schwer gebe, warum ich manchmal das Gefühl habe, hinter einer Glaswand zu stehen. Ich will lernen, wie ich echte Verbindung zulassen kann – zu anderen und zu mir selbst.
Daher wünsche ich mir ein Coaching, das mir hilft, – die Muster zu erkennen, die mich in der Einsamkeit gefangen halten, – Wege zu finden, mich selbst und andere authentischer zu begegnen, – und den Mut zu entwickeln, mich einzulassen – ohne die Angst, verletzt oder zurückgewiesen zu werden.
Ich will nicht mehr nur funktionieren. Ich will leben – verbunden, gesehen, wirklich da.“
Auf dem Weg, Verbindung zu finden und zu spüren; sich von der Einsamkeit zu lösen, unterstützen wir Sie gerne. Melden Sie sich.